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22. Februar 2012 00:00

"Konfession und Konflikt. Religiöse Pluralisierung in Sachsen im 18. und 19. Jahrhundert"

von Torsten Hänel in Publikationen
Die Buchpräsentation findet im Rahmen des Kathedralforums Dresden am Donnerstag, den 01. März 2012, um 20 Uhr im Haus der Kathedrale statt.

Mit den Konversionen Augusts des Starken und seines Sohnes Friedrich Augusts II. zur katholischen Kirche in den Jahren 1697 und 1712 veränderten sich die religiösen Verhältnisse innerhalb des sächsischen Herrscherhauses. Darüber hinaus entstanden im Laufe des 18. Jahrhunderts im traditionell lutherischen Sachsen eine katholische Minderheit, die nicht mehr ignoriert werden konnte, daneben kleine reformierte und jüdische Gemeinden sowie mit Freimaurerei und Esoterik auch andere Formen nicht-christlicher Religiosität. Die einsetzende konfessionelle Pluralisierung wurde von der Mehrheit der Bevölkerung nur widerwillig akzeptiert und bot Stoff für Konflikte und öffentliche Debatten, deren unterschwellige Nachwirkungen bis in die jüngste Vergangenheit reichen. Andererseits bildet diese Geschichte ein Paradigma für den Umgang mit religiösen und kulturellen Minderheiten, die binnen kurzer Zeit durch Migration entstehen.


Zu dieser von der historischen Forschung lange vernachlässigten Thematik gab es im Haus der Kathedrale unter Leitung von HD Dr. Ulrich Rosseaux und PD Dr. Gerhard Poppe eine vielbeachtete Tagung, die gemeinsam von unserem Teilprojekt G „Gemeinsinnsdiskurse und religiöse Prägung zwischen Spätaufklärung und Vormärz (ca. 1770 - ca. 1848)“ und der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen veranstaltet wurde. Deren Ergebnisse liegen nun als Buch vor, das in dieser Veranstaltung vorgestellt wird.

Die Buchpräsentation findet am Donnerstag, den 01. März 2012, um 20 Uhr im Haus der Kathedrale statt.


Haus der Kathedrale
Schloßstraße 24
01067 Dresden
www.kathedralforum.de

 

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